Neue Abstrichbestecke

eSwab

die neue Generation von Abstrichbestecken

Bitte nehmen Sie sich kurz Zeit für eine wichtige Information

Die Firma Copan hat eine neue Generation von Abstrichbestecken entwickelt, welche gegenüber den bisherigen Abstrichbestecken so viele Vorteile in der wichtigen präanalytischen Phase bietet, dass wir die bisher verwendeten Bestecke durch diese neuen ersetzen.
Der neue Tupfer ist nicht mehr gewickelt, sondern geflockt. Dadurch kann er vier bis fünf Mal mehr Sekret aufnehmen und die aufgenommene Flüssigkeit ganz schnell in das Transportmedium (nach Amies) abgegeben.

 

 

Das Transportmedium ist flüssig; es garantiert das Überleben von aeroben, anaeroben und auch sehr anspruchsvollen Bakterien (wie Gonokokken oder Meningokokken) und stabilisiert die Nukleinsäuren. Es sichert somit nicht nur den Transport der unterschiedlichsten Erreger, sondern ermöglicht auch die Durchführung von Nucleinsäureamplifikationsverfahren (PCR), zum Beispiel zum Nachweis von MRSA, Bordetella pertussis oder auch Influenzaviren.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben die Überlegenheit dieses neuen Systems belegt (Lit.: 1,2,3); die Keimausbeute ist im Vergleich mit dem bisher verwendeten deutlich höher. Um die Qualität der Abstriche und somit auch des mikrobiologischen Untersuchungsergebnisses zu steigern, haben wir uns entschieden, Ihnen dieses neue revolutionäre Abstrichbesteck routinemäßig zur Verfügung zu stellen, auch wenn uns durch diese Einführung erhebliche Mehrkosten entstehen.

Das Abstrichbesteck mit der blauen Kappe hat einen schmaleren Tupfer und einen dünnen Applikator – er ist besonders geeignet zur Durchführung von Nasopharyngeal- und Urogenitalabstrichen sowie für Abstriche in der Pädiatrie. Das Abstrichbesteck mit der roten Kappe ist universell einsetzbar und geeignet für Nasen- oder Rachenabstriche genauso wie für Vaginal- oder Wundabstriche.

 

Wie man den eSwab benutzt:

 

 

Wie die rote Verschlusskappe den Abstrichtupfer fixiert:

Nach Probennahme wird der Tupfer in das flüssige Transportmedium gegeben, kurz geschwenkt und an der roten Sollbruchstelle abgebrochen. Beim Aufsetzen der roten Verschlusskappe wird der Applikator durch die Kappe fixiert. Im Labor wird der Tupfer auf den  Nährböden ausgestrichen, die verbleibende Flüssigkeit kann zu molekularbiologischen Untersuchungen verwendet werden.

Der Applikator des Abstrichbesteckes mit der blauen Kappe (z.B. zu verwenden bei Nasopharyngealabstrichen oder Urogenitalabstrichen) ist zu lang, um ihn in das Röhrchen zurückzustecken. Daher muss er nach der Probennahme gut in dem flüssigen Transportmedium ausgeschwenkt werden – er gibt dann das abgestrichene  Material an das Medium ab. Der Tupfer kann anschließend  verworfen und das Röhrchen durch Zuschrauben fest verschlossen werden.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. 

Download als PDF-Dokument: Probenvorbereitung-Abstrich

Comments are closed.