Hämatologie

Die Erstellung des Blutbildes und des Differenzialblutbildes ist integraler Bestandteil labormedizinischer Basis- und Verlaufsdiagnostik.

 

    Die Fragestellungen sind vielfältig und betreffen u.a. folgende Bereiche:

    • Diagnostik verschiedenster Anämieformen
    • Infektionsdiagnostik (z. B. Malaria)
    • Erstdiagnostik bei hämato-onkologischen Erkrankungen
    • Überwachung der Hämatopoese bei myelosuppressiver Therapie

    Mithilfe des kleinen Blutbildes können bereits viele Aussagen getroffen werden. Bei Auffälligkeiten wird das große Blutbild bestimmt, welches ein Differentialblutbild der einzelnen Leukozytenfraktionen enthält. Das Differentialblutbild kann in unserem Labor sowohl maschinell mittels modernster Analyzer als auch mikroskopisch erstellt werden. Ergänzt werden die Informationen durch neuere Parameter wie die Retikulozytenzahl, den Retikulozytenproduktionsindex (RPI) und den mittleren Hämoglobingehalt der Retikulozyten (CHr).

    Verwandt mit der zytomorphologischen Beurteilung peripherer Blutzellen ist die Zytologie von Effusionen der Körperhöhlen (z.B. Aszites, Pleuraerguss, Gelenkpunktat) oder Liquor, die ebenfalls in unserem Labor etabliert ist.

    Die hämatologische Basisdiagnostik kann durch Untersuchungen in unserer hämato-onkologischen Abteilung ergänzt werden. So ermöglicht z.B. die Durchflusszytometrie eine genaue immunologische Zelltypisierung. Durchflussyztometrisch führen wir u.a. auch die Diagnostik auf das Vorliegen einer paroxysmalen nächtlichen Hämoglobinurie (PNH) durch.

    Untersuchungsmaterial

    • EDTA-Vollblut
    • Liquor
    • Punktat

    Ansprechpartner

    Andrea Grassl

    Ansprechpartner

    Zhivka Kardalev

    Ansprechpartner

    Dr. Cornelia Unger

    Ansprechpartner

    Dr. med. Anne-Kathrin Minke

    Leitende MTA

    Kerstin Dommermuth