Klinische Chemie

Das Spektrum der Klinischen Chemie teilt sich auf in die Analytik von Standardparametern, die weitestgehend konsolidiert auf Laborautomaten erbracht wird, auf denen jedoch rein quantitativ das Gros der Parameter bestimmt wird. Leitende MTA hier ist Frau Dommermuth.

Für speziellere Fragestellungen verwenden wir hochsensitive und spezifische Methoden wie z.B. HPLC-, UHPLC- und LC-MS/MS-Verfahren, die in folgenden Bereichen zum Einsatz kommen.

 

Unsere Verfahren

  • Therapeutic Drug Monitoring
    – Antibiotika
    – Antidepressiva
    – Antiepileptika
    – Benzodiazepine
    – Immunsuppressiva
    – Neuroleptika
  • Katecholamine
  • Vitamine

Darüber hinaus bieten wir ein Screening auf gängige Drogen an sowie die Bestimmung von Markern, die auf einen Alkoholmissbrauch hinweisen. Auch Schwermetalle und Spurenelemente können bei uns mittels Atomabsorptionsspektrometrie gemessen werden. Plasmaproteine wie Cystatin C, hochsensitives (hs)CRP, Myoglobin, Immunglobuline werden nephelometrisch bestimmt.

Einen besonderen Schwerpunkt bildet die umfangreiche Liquorproteindiagnostik:

  • Erstellung von Reiberdiagrammen zur Beurteilung der Blut-Liquor-Schrankenfunktion
  • Isoelektrische Fokussierung zum Nachweis oligoklonaler IgG-Banden.

Ein weiteres wichtiges Aufgabengebiet der Abteilung für klinische Chemie ist die Durchführung von Immunfixationselektrophoresen sowie die quantitative Bestimmung der freien Leichtketten im Serum und Urin bei Verdacht auf eine monoklonale Gammopathie.

Im Bereich der Urinproteindiagnostik verfügen wir über die molekulargewichtsbezogene SDS-Polyacrylamidgel-Elektrophorese (Disk-Elektrophorese). Zudem besteht die Möglichkeit der elektrophoretischen Trennung der Creatinkinase-, Alkalische Phosphatase-Isoenzyme und Lipoproteinfraktionen.

Ansprechpartner

Andrea Grassl

A

Dr. Stefan Samel

A

Leitende MTA

Dagmar Nolde

A

Leitende MTA Arbeitsgemeinschaft

Kerstin Dommermuth

Untersuchungsmaterial

  • Serum und Plasma
  • Punktat
  • Urin
  • Liquor