CMV-PCR quantitativ / CMV-PCR qualitativ
Material:
- quantitativ:
- EDTA-Blut
- Urin
- qualitativ:
- EDTA-Blut
- Urin
- Liquor
- Muttermilch
Hinweis Präanalytik:
Gesondertes Material für die PCR einsenden! Bei Anforderung auf CMV- und EBV-PCR ist ein EB10 ausreichend!
Nach der Geburt eignet sich zum Ausschluss einer kongenitalen CMV-Infektion insbesondere die CMV-PCR aus Urin des Neugeborenen.
Probenlagerung und -transport:
Das Untersuchungsmaterial sollte taggleich an das Labor versendet werden (Probeneingang im Labor spätestens 24 Stunden nach Entnahme). Sollte der Probenversand erst am nächsten Tag erfolgen, bitte über Nacht bei 2–8°C lagern.
Indikation:
- V. a. Reaktivierung bei Immunsuppression (angeboren oder erworben)
- V. a. kongenitale CMV-Infektion
- Differentialdiagnostisch ggf. Abgrenzung zu anderen lymphotropen Erregern, wie EBV, HIV
Methode:
- real time PCR
- Nachweisgrenze: 35 IU/ml (Glykoprotein-B-Genotypen gB-2, gB-3 und gB-4)
- Linearer Messbereich: 35 IU/ml bis 10.000.000 IU/ml
- Referenzbereich: nicht nachgewiesen bzw. negativ
Meldepflicht nach §7 IfSG: nein
Häufigkeit Testdurchführung:
arbeitstäglich
Abrechnung:
- Abrechnung im kassen- und privatärztlichen Bereich möglich
- Kassenleistung
- bei immundefizienten Patienten
- bei Verdacht auf kongenitale CMV-Infektion
- im Liquor
Hinweis:
Genitalabstrich: siehe STI-Panel 2 (Genital ulcer-Panel, Multiplex-PCR)
im Liquor: siehe Meningitis-/Enzephalitis-Panel (Multiplex-PCR)